Donnerstag, 25. November 2010

Mal wieder Walldorf-Luft geschnuppert...

Am Dienstag war ich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus Marketing und Vertrieb Walldorf-Luft schnuppern. Wir haben gemeinsam mit der SAP einen Infotag zum Thema Geschäfts- prozessmanagement (Business Process Management = BPM) organisiert. Und der war ein voller Erfolg! Bei insgesamt 59 Teilnehmern hatten wir alle Hände voll zu tun.

Die beiden Kunden-Vorträge von Herrn Wiese und Herrn Nielsen waren super und haben nicht nur mir sondern auch unseren Gästen sehr gut gefallen. Die beiden haben wirklich gut rübergebracht, worum es bei BPM geht. Herr Wiese erläuterte seh anschaulich, wie Doehler einen Kundenauftragsprozess auf Basis von SOA und BPM erfolgreich implementierte. Herr Nielsen zeigte, wie das BPM-Projekt für die Materialstammdatenprozesse bei Karl Storz gelaufen ist. Ich glaube, das hat vielen Teilnehmern die Augen geöffnet. Auch unsere Live-Demo hat dazu beigetragen, dass das Thema für alle Teilnehmer wirklich greifbar wurde.

In den Pausen habe ich mich unter die Teilnehmer gemischt und meine Kollegen tatkräftig unterstützt. Zeit für Kaffee gab es auch genügend. Dabei entstehen ja bekanntlich die besten Gespräche. Und die Kaffee-Lounge ist ja wirklich ECHT NETT!

Alles in allem - ein rundum gelungener Tag. Wir haben als Team alle an einem Strang gezogen. Ich freue mich schon auf die nächste Veranstaltung!

Donnerstag, 4. November 2010

Kompetenzrunde BI Strategie in der SAP Arena Mannheim

Gestern war ich in der SAP Arena Mannheim bei unserer Kompetenzrunde zum Thema BI Strategie. Neben Vorträgen von der SAP und meinen Kollegen, bot sich die Gelegenheit für interessante Gespräche. Dabei ging es nicht immer um berufliche Themen. So wurde zum Beispiel Stuttgart 21 diskutiert oder über das bevorstehende Handballspiel gefachsimpelt.

Und ich schwärme heute noch von diesem fantastischen Buffet! Eine Wahnsinns-Auswahl! Meine Favourite waren diese leckeren Marzipan-Pistazien-Irgendwas-Spieße vom Dessert-Buffet.

Frisch gestärkt, folgte der sportliche Teil des Abends. Bei der Begegnung der beiden Erstligisten TV Melsungen gegen die Rhein-Neckar Löwen herrschte eine Super-Stimmung, auch wenn das Ergebnis recht absehbar war. Und Oliver Roggisch hat mal wieder Rot gesehen, auch nicht gerade neu.

Dennoch. Es war ein schöner Abend. Und wieder hat sich gezeigt, dass es im Geschäftsleben nicht immer stocksteif zugehen muss, um Kontakte mit neuen Unternehmen zu knüpfen und aktuelle Branchenthemen zu diskutieren.

Mittwoch, 3. November 2010

Single-Sign On bei der TUD

Meine Kollegen Nils und Steffen haben mich heute zur Technischen Universität Darmstadt mitgenommen. Es ging an dem Tag um die Einrichtung von Single-Sign On. Dabei habe ich auch dem Team von der TUD über die Schulter geschaut und konnte mich über eine Chipkarte anmelden.

Gerade habe ich im SAP Portal einen Antrag über SAP Identity Management gestellt, um mehr Berechtigungen auf den Systemen zu bekommen. Dieses neue Verfahren wird gerade an der Universität ausgerollt, womit wohl einige Papierberge schrumpfen werden. Ich hoffe nur, dass mein beantragtes SAP_ALL auf allen Produktivsystemen durch die Genehmigung und die Compliance Prüfung mit GRC Access Control kommt...

Mehr zu dem Projekt findet Ihr auch unter: http://www.ibsolution.de/irj/go/km/docs/guid/80df845c-7878-2d10-4f99-8a5db5d8c03a

Dienstag, 2. November 2010

Rollierender Forecast bei der Nordmilch AG

Mit Milch kenne ich mich richtig gut aus! Erst war ich bei einem Projekt bei der MUH - Milch-Union Hocheifel dabei. Gleich im Anschluss durfte ich nun ein Projekt bei der Nordmilch AG begleiten. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, was alles aus den rund 400 LKW-Ladungen à 25.000l Milch pro Tag produziert wird. Bei der Nordmilch sind das neben Frisch- und H-Milch auch Joghurt, Brotaufstrich (Milram) und vor allem Käse (Oldenburger). Die Mitarbeiter bei Nordmilch müssen diese Frage im Rahmen des Forecast jeden Monat neu beantworten. Ohne dabei das GUV-Ergebnis aus dem Blick zu verlieren. Dafür brauchen sie leistungsfähige IT-Systeme. Und genau solch ein System haben wir bei der Nordmilch AG in Bremen aufgebaut.

Integrierte Systeme als Basis für einen rollierenden Forecast
Wer monatlich seinen steuerungsrelevanten Forecast mit über 60 Beteiligten aus den Bereichen Vertrieb, Rohstoffeingang, Produktion, Lagerhaltung und Controlling in nur 5 Arbeitstagen durchboxen will, der kann sich nicht erlauben, Zahlen manuell zusammenzutragen. Die Basis für einen rollierenden Forecast liefert ein integriertes Datenmodell, in dem alle Daten in gleicher Granularität automatisiert zusammenkommen. Nachdem dieses Datenmodell abgestimmt und umgesetzt war, haben wir die einzelnen Teilpläne aufgesetzt: Absatzplanung, Zukaufsplanung, Bestandsplanung, Rohstoffeingangsplanung, Rohstoff- und Molkeabstimmung, Werksverteilung, Bestandsbewertung, Transport-, Verpackungs- und Vertriebskostenableitung, Verwertungsrechnung. Puh! Ein ganz schönes Stück Arbeit! All diese Teilpläne tauschen ständig Daten miteinander aus und senden ihre Informationen an die GUV. Doch die Erfassung und Verarbeitung der Daten ist nur die eine Seite. Um mit dem Forecast tatsächlich steuern zu können, wird auch ein aussagekräftiges Reporting benötigt. Nordmilch jedenfalls ist sehr zufrieden. Und wenn der Kunde zufrieden ist, sind wir es auch.

Ein tolles Projekt also, in dem ich sehr viel über Unternehmenssteuerung gelernt habe! Mit Milch kannte ich mich ja vorher schon aus.